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The Social Network.

Sunday, October 10th, 2010

Gestern Abend hatte ich das Vergnügen, mal wieder etwas Geld auszugeben und mir einen guten Film einzuverleiben. The Social Network stand also an, während ich etwas unsicher in der letzten Reihe des überfüllten Kinos meinen Platz einnahm.
Meine Erwartungen waren von Anfang an nicht besonders hoch. Ich erwartete eine Art halbkomödische Dramenverfilmung der immerhin spannenden Geschichte der Entstehung des Netzwerks, in dem sich mittlerweile ein zwölftel der Erdbevölkerung tummelt. Was mit The Social Network allerdings aufgelegt wurde, ist keinesfalls öde oder zäh. Was einem da in rasanter Geschwindigkeit (und das meine ich zum Teil wörtlich, einige der Schauspieler, insbesondere Eisenberg, der als Mark Zuckerberg die Hauptrolle einnimmt, sprechen unglaublich schnell – aber definitiv wortgewandt) vorgesetzt wird, ist ist die Verfilmung einer Geschichte, wie sie wohl kein anderes Startup-Unternehmen vorweisen kann.

Meine Befürchtungen, der Film würde Mark Zuckerberg, wie er bereits von den Medien abgestempelt ist – und wie es die Wikipedia-Seite behauptet, assozialen Egomanen, als Nerd, hinstellen, wurde nicht bestätigt. Zwar kommt die Unfähigkeit zu gesellschaftlich kompetentem Verhalten seitens Zuckerberg deutlich zum Vorschein, aber auch andere Eindrücke werden gezeigt. Gut, dass hier entschieden wurde, diesen Film nicht als Anklage zu gestalten, sondern neutral an die Aufarbeitung zu gehen.

Ich spreche wirklich selten eindeutige Anschaubefehle aus, aber diesen Film sollte man, allein aufgrund der unglaublich interessanten Story dahinter gesehen haben!

Was ich an Facebook nicht leiden kann.

Thursday, September 2nd, 2010

Facebook kennt jeder. Facebook hat auf der Welt geschätzt mehr Mitglieder, als es dumme Menschen gibt. Und dumme Menschen gibt es viele! Versteht mich nicht falsch, ich mag Facebook! Ich mag es, etwas zu posten, oder zu sehen, was andere gerade tun. Wenn jemand ein Bild seines frisch gebackenen Kuchens hochlädt, oder seinen Freunden mitteilt, was man denn am Abend unternehmen kann. Ich mag es, wenn man lustige Unterhaltungen über Facebook führt, und ich mag es, wenn die Peinlichkeiten des Abends am nächsten Tag in Facebook rumgehen, weil man es wieder mal nicht lassen konnte, und nachts besoffen noch irgendwas geschrieben hat.

Was ich aber absolut nicht leiden kann, sind die so gennanten Facebook-Apps. Facebook-Apps sind zu 99,999999% Scheiße. Während die restlichen Prozente auf z.B. den Aperture-Fotouploader oder sinnvolle Erweiterungen wie Sesmic, Fring, YouTube, etc. entfallen, besteht das irdische Sein mancher Anwendungen allerdings nur daraus, dem User auf Klick irgendwelche Glücksnüsse oder Schicksalssprüche in einer Sprache auszuspucken, die sich leicht als von Googles Onlineübersetzungsseite ausgespuckter Bullshit erkennen lässt.

Dazu kommt meist, dass diese Anwendungen Zugriff auf das eigene Profil nehmen – und ja, der User muss das genehmigen, und ja, es gibt Menschen, die ihr Hirn scheinbar im Klo runtergespült haben, und das zulassen – und ihre tollen Wer-ist-mein-Top-Follower-Ergebnisse auch noch auf jede erreichbare Pinnwand sämtlicher Freunde posten.

Was mich dabei stört, ist die Tatsache, dass die Leute offenbar nicht begreifen, dass diese ganzen Spielereien und Farmville-Haustier-Verschenkereien einfach keinen Interessieren. Ehrlich. Ihr geht damit den anderen Menschen einfach nur auf den Sack. Gewaltig auf den Sack. Das geht sogar so weit, dass Menschen, die neu in Facebook sind, meinen, es sei viel zu unübersichtlich, womit sie ja auch recht haben.

Genervte Leute wie ich greifen dabei zu einem Werkzeug, welches diese Flut von Aufmerksamkeitsdurchfall wenigstens teilweise eindämmen kann. Facebook bietet glücklicherweise bei jeder App ein kleines X im Eck an, mit welchem man die jeweilige Anwendung dauerhaft ausblenden kann. Das muss man aber bei jeder App einzeln erledigen, eine Art Sammel-Bullshit-Ausblende-Knopf gibt es (leider) nicht.

Die Benutzung dieser Funktion hat mir in meiner Facebook-Zeit (also seit ca. einem halben Jahr) viel sinnloses Zeug erspart. Viel interessanter ist aber, wie lang die Liste der dabei blockierten Anwendungen geworden ist. Ich habe sie nicht gezählt, aber es sind verdammt viele. So viele, dass vielleicht einige Personen jetzt merken werden, was sie da für Kacke verbreiten. Lasst das! Dankeschön.

I like.

Sunday, July 18th, 2010

I like Sticker

Manche Menschen haben Sticker für Gott, manche für Tiere, manche für Vegetarier, manche Sticker gegen Atomkraft, manche für mehr Müsli. Ich dagegen hab jetzt I-like-Sticker.

I-like-Sticker sind universell. Ich habe leider lange nicht so viele Sticker bekommen wie ich Ideen habe, sie irgendwo zu platzieren. Spontan würden mir Brüste von hübschen Frauen, Hintern von ebendiesen, volle Bierflaschen, schöne Autos, Brüste, astronomisch schlechte Falschparker, schlechte Klausuren, Menschen mit diesen Rollen unter den Füßen, die solche genialen Tricks können und natürlich Brüste einfallen. Da ich aber bereits drei an einen Freund verschenkt habe, der in meinen Augen der Mensch ist, der 80% seiner Lebenszeit in Facebook verbringt, bleiben mir nur noch 17 übrig.

Viel wichtiger ist allerdings, dass auch ihr euch I-like-Sticker bestellen könnt. Die bestellt man nämlich kostenlos mit diesem Formular, mit der Bitte, die entstandenen Fotos dann auf der Facebookseite zu posten. Das ist ja wohl machbar, vor allem, weil sie wie gesagt kostenlos sind.