Korsika.


Hier ist jetzt erstmal für 12 Tage Ruhe!

Netter Comicblog – Beetlebum.

Aus den vielen Comics, die ich in meinem Feedreader habe, möchte ich nun mal einen besonders hervorheben. Johannes betreibt auf Beetlebum.de nebst seinem sehenswerten Scetchbook einen fantastischen Blog, welcher mit immer neuen Kurzcomics begeistert.

In der kleinen Kaffeepause zwischendurch lohnt es sich wirklich, mal ein paar Seiten zurückzublättern und auch die alten Zeichnungen zu genießen. Warum ich aber eigentlich darüber berichten wollte, ist, weil Johannes seit einigen Tagen anderen Zeichnern Gastbeiträge einräumt, die absolute Talente und tolle neue Webcomics zu Tage bringen. Der aktuelle, von “Bazillu” Stew, hat mich auf seinen eigenen Blog geführt, der gleich in meinem Reader gelandet ist. Es lohnt sich also, die kommenden Gastbeiträge zu verfolgen und dabei neue Gesichter zu entdecken.

… und nach dem Abitur?

Ja, diese Frage bekommt man in meinem Alter an jeder Ecke an den Kopf geworfen. Die Antworten darauf lauten von “Weiß nich.” über “Zivildienst in X.” bis hin zu “Auslandsjahr.”. Wie aber sieht das ganze bei mir aus? Im folgenden meine aktuelle Situation.

Dazu sollte ich erwähnen, dass ich ausgemustert wurde. Mit dieser genialen Voraussetzung kann ich theoretisch alles machen was ich will, da ich mich nicht um einen Dienst kümmern muss, der als Zivildienst anerkannt wird. Gleichzeitig stellt mich das ganze aber auch vor ein größeres Problem. FSJ oder einfach nur Reisen?

FSJ, also das freiwillige soziale Jahr, wäre ca. 6-12 Monate lang. Dabei würde ich in irgend einer Einrichtung arbeiten, eine magere Bezahlung bekommen und direkt danach mein Studium beginnen. Sollte ich diesen Weg einschlagen, dann steht fest, dass dies nicht hier in meiner Heimatstadt oder in direkter Umgebung sein wird, da ich auf jeden Fall weg von hier will. Ich könnte also größere, entferntere Städte wie Berlin, Hamburg, etc. anpeilen. Andererseits will ich aber auch in’s Ausland! Das Problem dabei ist aber, dass man FSJ-Stellen im Ausland eigentlich immer selbst bezahlen muss! Wenn ich aber für die Arbeit dort zahlen muss, würde ich das Geld doch lieber in eine ordentliche Reise stecken, bei der ich ein Land auf eigene Faust erkundigen kann.

Dies ist gleichzeitig die zweite Option, nämlich die Reise. Diese wäre in der Länge deutlich kürzer (3-6 Monate) und würde vermutlich nach Thailand gehen. Thailand deswegen, weil ich unbedingt in ein (fast) asiatisches Land gehen will, deswegen, weil man dort, im Gegensatz zu Japan und China, mit Englisch um die Runden kommt, und deswegen, weil es billig ist. So könnte ich mit einigen tausend Euro einige Monate das Land mit Rucksack und Zelt bereisen.
Nachteil dieser Variante, ist der nach einigen Meinungen fehlende charakterbildende Teil daran. Klar, Arbeit mit Kindern o.ä. bildet mehr, aber Reisen ist interessanter.

Wie soll ich mich also entscheiden? Schwierig.

Geniale Musik: Pogo.

Ich bin ein Mensch, der sehr gerne Musik hört. Und Menschen, die sehr gerne Musik hören, wollen meistens auch vorallem eines: neue Musik. Diese zu finden, ist meistens ziemlich schwer.

Auf einer meiner LastFM-Ausflüge vor einigen Monaten bin ich auf einen Künstler aufmerksam geworden, der sich Pogo nennt. Pogo kommt aus Australien, Perth um genau zu sein. Er macht Musik, indem er bekannte Filme nimmt, Samples aus ihnen herausschneidet und sie zu einem neuen Kunstwerk, etwas Genialem zusammensetzt!

Er ist dabei auf mehreren Wegen genial. Zum einen ist seine Musik zum größten Teil kostenlos. Heißt, jeder kann sie frei herunterladen – wo genau, dazu später. Zum zweiten schafft er es, wirklich unglaublich schöne Tracks zu produzieren. Fast immer schwingen dabei große Emotionen und ein Bauchkribbeln mit – und das schafft er fast in jedem seiner Releases. Dazu kommt noch, dass er wunderbare Videoclips zu seinen Stücken macht, die anzuschauen, einfach toll ist.

Pogo wurde nun sogar von Pixar selbst angeheuert und arbeitet nun für die Großen selbst. Darüber schreibt er in seinem Blog mit gemischten Gefühlen, weil die Bezahlung auch verpflichtend für ihn wirkt. Er muss, egal ob ein Film schlecht ist, oder nicht, seine Arbeit erledigen. Trotzdem wird er weiterhin kostenlose Tracks veröffentlichen, wenn auch weniger.

Nun aber zu den erwähnten Tracks. Ich möchte euch hier, um das ganze nicht zu überladen, nur drei vorstellen. Das Werk, welches mich auf ihn aufmerksam machte, ist ein Remix von Disneys Up! (“Oben” in Deutschland), nämlich Upular. Ein absoluter Ohrwurm, wie ich finde.

Nicht unerwähnt sollte außerdem Toyz Noize bleiben, ein deutlich aktuellerer Remix von Toy Story, den ich allerdings lange nicht so gut finde.

Viel besser hingegen wirkt das aktuelle Gardyn. Gardyn ist umgangssprachlich im Englischen für “Garden” und ist gleichzeitig das erste Werk, welches nicht aus irgendwelchen Filmen entstanden ist. Wie Pogo selbst in einem Blogeintrag sagt, ist dies ein Zusammenschnitt von seiner Mutter und ihrem Garten. Dabei hat er verschiedene Geräusche aus selbigem aufgenommen und diese mit Ausschnitten aus einem Interview mit ihr zu einem genialen Track gemischt. Dieser transportiert diese unglaubliche Wärme und Stimmung, die man eigentlich gar nicht beschreiben kann. Aber schaut es euch am besten selbst an.

Wo bekomme ich Pogo?

Nun aber zum wichtigsten Teil. Weil euch die Musik allen total gut gefällt, wollt ihr sie natürlich nun haben. Das ist ganz natürlich.

Pogo veröffentlicht seine Tracks leider nicht einheitlich auf einer Seite. Teilweise kann man sie in seinem eigenen Blog herunterladen (Gardyn z.B. hier), teilweise sind sie auch auf Last.FM erhältlich. Wichtig ist auch der YouTube-Kanal, auf dem er seine neuen Kreationen veröffentlicht.

Vielleicht habe ich nun jemanden für einen neuen Künstler begeistert. Aber viel wichtiger ist, dass ich endlich mal damit angefangen habe, meine Lieblingsmusik in einem Blog aufzuarbeiten. In dieser Richtung werdet ihr in Zukunft noch mehr bekommen!

Von der Homöopathie.

Homöopathie. Für mich mittlerweile fast schon ein Schimpfwort. Schon als kleines Kind wurde ich bei so ziemlich jedem Weh-Wehchen mit Globuli, den Kügelchen vollgestopft. Mama sagt, das hilft, außerdem schmeckts, also funktionierts.

Tatsächlich habe ich vor kurzem im Spiegel den großen Artikel über diesen Schamanenkult gelesen. Es ist nämlich so, dass die Wirksamkeit der Homöopathie bisher in keiner einzigen Studie nachgewiesen werden konnte, wissenschaftlich also absolut wirkungslos ist. Trotzdem ist sie ein florierender Markt (vorallem für Pharmakonzerne), der Milliarden umscheffelt.

Ich frage mich also, wie eine Medizin, die Wirkstoffe so weit verdünnt, dass sie mit den Methoden der modernen chemischen Analyse nicht mehr nachweisbar sind (und nachweißen kann man bis zu einer Verdünnung von 10 hoch 23!), die außerdem nachweisbar nicht wirkt, sich verkaufen kann. Ärzte bilden sich weiter zum “Homöopathen”, weil das mehr Geld gibt. An deren Wirksamkeit glauben sie dabei selbst nicht, aber für das beratende Gespräch werden gut und gerne die 150€ berechnet. Und die Krankenkasse zahlt’s auch noch. Irgendwas läuft doch da in unserer Gesellschaft schief, oder?

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