Was ich an Facebook nicht leiden kann.

Facebook kennt jeder. Facebook hat auf der Welt geschätzt mehr Mitglieder, als es dumme Menschen gibt. Und dumme Menschen gibt es viele! Versteht mich nicht falsch, ich mag Facebook! Ich mag es, etwas zu posten, oder zu sehen, was andere gerade tun. Wenn jemand ein Bild seines frisch gebackenen Kuchens hochlädt, oder seinen Freunden mitteilt, was man denn am Abend unternehmen kann. Ich mag es, wenn man lustige Unterhaltungen über Facebook führt, und ich mag es, wenn die Peinlichkeiten des Abends am nächsten Tag in Facebook rumgehen, weil man es wieder mal nicht lassen konnte, und nachts besoffen noch irgendwas geschrieben hat.

Was ich aber absolut nicht leiden kann, sind die so gennanten Facebook-Apps. Facebook-Apps sind zu 99,999999% Scheiße. Während die restlichen Prozente auf z.B. den Aperture-Fotouploader oder sinnvolle Erweiterungen wie Sesmic, Fring, YouTube, etc. entfallen, besteht das irdische Sein mancher Anwendungen allerdings nur daraus, dem User auf Klick irgendwelche Glücksnüsse oder Schicksalssprüche in einer Sprache auszuspucken, die sich leicht als von Googles Onlineübersetzungsseite ausgespuckter Bullshit erkennen lässt.

Dazu kommt meist, dass diese Anwendungen Zugriff auf das eigene Profil nehmen – und ja, der User muss das genehmigen, und ja, es gibt Menschen, die ihr Hirn scheinbar im Klo runtergespült haben, und das zulassen – und ihre tollen Wer-ist-mein-Top-Follower-Ergebnisse auch noch auf jede erreichbare Pinnwand sämtlicher Freunde posten.

Was mich dabei stört, ist die Tatsache, dass die Leute offenbar nicht begreifen, dass diese ganzen Spielereien und Farmville-Haustier-Verschenkereien einfach keinen Interessieren. Ehrlich. Ihr geht damit den anderen Menschen einfach nur auf den Sack. Gewaltig auf den Sack. Das geht sogar so weit, dass Menschen, die neu in Facebook sind, meinen, es sei viel zu unübersichtlich, womit sie ja auch recht haben.

Genervte Leute wie ich greifen dabei zu einem Werkzeug, welches diese Flut von Aufmerksamkeitsdurchfall wenigstens teilweise eindämmen kann. Facebook bietet glücklicherweise bei jeder App ein kleines X im Eck an, mit welchem man die jeweilige Anwendung dauerhaft ausblenden kann. Das muss man aber bei jeder App einzeln erledigen, eine Art Sammel-Bullshit-Ausblende-Knopf gibt es (leider) nicht.

Die Benutzung dieser Funktion hat mir in meiner Facebook-Zeit (also seit ca. einem halben Jahr) viel sinnloses Zeug erspart. Viel interessanter ist aber, wie lang die Liste der dabei blockierten Anwendungen geworden ist. Ich habe sie nicht gezählt, aber es sind verdammt viele. So viele, dass vielleicht einige Personen jetzt merken werden, was sie da für Kacke verbreiten. Lasst das! Dankeschön.

Einzelhandelsproduktbeschiss.

Als Teilzeitarbeiter in einem Einzelhandelsmarkt (sprich “Supermarkt”) in meiner Umgebung fallen mir täglich Dinge auf, die eigentlich erwähnenswert wären. Das Verhalten der Kunden, die Dreistigkeit selbiger, die Sinnlosigkeit einiger gängiger Techniken und Arbeitsweisen, Effizienzverluste und natürlich Produkte, die irgendwie das, was draufsteht, drinne nicht einhalten. Dazu ein paar kleine Beispiele.

Eine so genannte Kindercola verspricht auf dem Etikett, “ohne Zusatz von Kristallzucker” zu sein. Schaut der Hobbychemiker allerdings in der Zutatenliste nach, fällt auf, dass anstatt einfachem Zucker einfach Invertzucker zugesetzt wurde. Dieser ist aber in Hinsicht der Kalorien genau so ein böser Schlingel wie der Zucker, der in der normalen Coke eingesetzt wird. Auf dem Etikett erweckt der Aufdruck dennoch den Eindruck, das Getränk enthalte weniger oder kein Zucker.

Apropos Coke. Coca Cola gibt es in verschieden großen Flaschen. Nebst den 0,5l-, den normalen 1l-, den 1,5l-PET- gibt es auch noch 2l-Flaschen. Es liegt dabei nahe, dass der Preis pro Liter mit jeder größeren Flasche sinkt. Tut er aber nicht. Rechnet man die 2l-Flasche auf die 1,5l-Flasche herunter, so ist der Literpreis bei der 2l-Flasche geringfügig höher. Man ist also besser beraten, die 1,5l-Flaschen zu kaufen. Oder einfach gleich die 1l-Variante, weil die mehr Kohlensäure hält, als diese riesigen Flaschen, aus denen man nur Uwe (unten wird’s eklig) bekommt.

Auf der Verpackung von Knorrs Salat Krönung wir der Eindruck purer Kräuter erweckt. “Würzige Gartenkräuter” sollen dem hausgemachten Salt die richtige Würze verleihen. Wirft man allerdings einen Blick auf die Rückseite der Verpackung, wird in der Zutatenliste nebst der Hauptzutat Salz ein Kräuterbestandteil von 8% angegeben. Ziemlich wenig für ein Produkt, dessen Vorderseite einem eigentlich etwas anderes verspricht.

Technik von heute zu Preisen von gestern.

eBay, der große Onlinewühltisch, verschickt gerne E-Mails an seine Mitglieder. eBay verschickt so gerne E-Mails, dass darin kaum glaubbare Angebote angepriesen werden. Folgende E-Mail des Auktionshauses landete heute morgen zu meinem Erstaunen in meinem Postfach.

Analysieren wir diese Werbebotschaft einfach kurz. Ich bekomme hier also die Möglichkeit, ein iPad von heute (höhö) zum Preis von gestern zu kaufen. Ich weiß ja nicht, wie das in den Köpfen der eBay-E-Mail-Rumschicker so funktioniert, aber meistens ist es im realen Leben so, dass Preise mit der Zeit fallen. Folglich ist das iPad gestern teurer gewesen, als heute. So. Fällt was auf? Hat mich gestört.

Auf Korsika.

Nach gut 10 Tagen Sonne, Strand, kurvige Straßen und Meer (haha, Wortwitz), sind wir wieder wohlbehalten in der guten alten Heimat angekommen. Ein paar Eindrücke zum neidisch sein:

Bei Nacht sieht das schöner aus.

Da ich heute Nacht nichts zu tun hatte, habe ich beschlossen, noch einen kleinen Beitrag vor meinem Urlaub zu leisten und hinauszufahren und  zu fotografieren. Das wollte ich schon lange mal machen und das sieht auch irgendwie voll gut aus.

Trotzdem muss ich noch daran arbeiten. Ich könnte damit anfangen, mir mal ein Stativ zu besorgen, oder die Bedienungsanleitung der Kamera besser zu lesen. Für das Nächste mal mach’ ich das, versprochen!

Mit einem Klick auf das jeweilige Bild erhaltet ihr im Übrigen die volle Auflösung, in your face. Sozusagen. Die kann man dann auch als Wallpaper verwenden. Alternativ ausgedruckt ergibt sich auch schönes Klopapier.

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