Von der Homöopathie.

Homöopathie. Für mich mittlerweile fast schon ein Schimpfwort. Schon als kleines Kind wurde ich bei so ziemlich jedem Weh-Wehchen mit Globuli, den Kügelchen vollgestopft. Mama sagt, das hilft, außerdem schmeckts, also funktionierts.

Tatsächlich habe ich vor kurzem im Spiegel den großen Artikel über diesen Schamanenkult gelesen. Es ist nämlich so, dass die Wirksamkeit der Homöopathie bisher in keiner einzigen Studie nachgewiesen werden konnte, wissenschaftlich also absolut wirkungslos ist. Trotzdem ist sie ein florierender Markt (vorallem für Pharmakonzerne), der Milliarden umscheffelt.

Ich frage mich also, wie eine Medizin, die Wirkstoffe so weit verdünnt, dass sie mit den Methoden der modernen chemischen Analyse nicht mehr nachweisbar sind (und nachweißen kann man bis zu einer Verdünnung von 10 hoch 23!), die außerdem nachweisbar nicht wirkt, sich verkaufen kann. Ärzte bilden sich weiter zum “Homöopathen”, weil das mehr Geld gibt. An deren Wirksamkeit glauben sie dabei selbst nicht, aber für das beratende Gespräch werden gut und gerne die 150€ berechnet. Und die Krankenkasse zahlt’s auch noch. Irgendwas läuft doch da in unserer Gesellschaft schief, oder?

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Blaem:

jubb, tuts wirklich, seh ich genauso!